Ein stotternder Motor?

Cover des Buches. Copyright: Nomos- Verlags

Als ich angefangen habe in Marburg zu studieren, da stellte die Staatsverständnis-Reihe des Nomos-Verlags einen enormen Fundus an theoretischen Überlegungen für mich dar. Vor allem die Bände zu Poulantzas, Gramsci aber auch zu Carl Schmidt und Wolfgang Abendroth habe ich mit Ehrfurcht vor so viel theoretischer Kompetenz gelesen. Oft waren die Texte für mich so komplex und kompakt geschrieben, dass ich sie mehrfach lesen musste. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich für die Reihen mal einen Beitrag schreiben werde, hätte ich das nie geglaubt.

Umso stolzer bin ich darauf, dass Etienne Schneider und ich in dem neu erschienen Band der Reihe zum „Staatsprojekt Europa“ mit einem Text zum deutsch-französischen Bilateralismus vertreten sind. Der Band „Staatsprojekt Europa“ wird von Jens Wissel und Daniel Keil herausgegeben und beinhaltet neben unserem Text weitere sehr spannende Texte u.a. von Stefanie Wöhl, John Kannankulam, Elisabeth Klatzer, Fabian Georgi, Lukas Oberndorfer, u.v.m..

Unser Beitrag widmet sich dem blockierten deutsch-französische Bilateralismus in der Debatte um die Vertiefung der Währungs- und Wirtschaftsunion und stellt damit eine Weiterführung unser bisherigen Forschung zum deutsch-französischen Verhältnis und seiner herausgehobene Bedeutung für die EU dar. Anders als unsere bisherigen Texte legt unser Beitrag für diesen Sammelband den Schwerpunkt mehr auf Politik und Ideologie und stellt damit eine Ergänzung zu unseren bisher eher polit-ökonomischen Analysen dar.

Den Sammelband kostet im Buchhandel 39€ und erscheint offiziell am 16.12.2019. Über die E-Plattform des Nomos-Verlags kann das Buch aber bereits jetzt online bezogen werden. Mehr Infos hier.

Den Text von Etienne und mir findet ihr ebenso wie den insgesamt sehr spannenden Band hier: https://www.nomos-elibrary.de/…/ein-stotternder-motor-der-b…

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